Gekeimtes Getreide ist einfach besser
Pflanzenkeimlinge

Gekeimtes Getreide ist einfach besser

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Gekeimtes Getreide ist besser 

Dass gekeimtes Getreide etwas ganz Besonderes und auch äusserst gesund ist, wussten und schätzten die Menschen schon recht früh. Gekeimtes Getreide, wohl eher zufällig in der feuchten und warmen Backstube entdeckt, wurde schon vor Tausenden von Jahren zum Bierbrauen oder zum Einbacken in Brot entdeckt - zum Wohle der Gesundheit. 

Was passiert genau bei der Keimung?

Der Keimling ist das Herzstück des Getreidekorns. Licht, Wasser und Wärme wecken es auf: Das Korn beginnt zu keimen.
Jetzt bilden sich viele Enzyme.  Die stoffwechselaktiven Enzyme verbessern das Korn: Nährstoffe werden ab- und umgebaut oder sogar neu gebildet. So werden sie  löslich und leichter verwertbar.

 

Der Keimling hat jetzt ein Maximum an lebenswichtigen Vitalstoffen. Obwohl man es dem gekeimten Korn nicht ansieht, ist es eine Schatzkammer randvoll mit Vitaminen, gesunder Vollkorn-Energie, Spurenelementen, sekundären Pflanzenstoffen und hochwertigem Eiweiss – konzentriert auf kleinstem Raum!

CereGran® aus gekeimter Gerste und Dinkel:
In 5 Tagen punktgenau gekeimt

 

Tag 1-2
Was in der Natur der Frühling schafft, vollziehen wir bei der Herstellung von CereGran® auf natürliche Weise nach: Gersten- und Dinkelkörner werden über 48 Stunden unter Wärmeeinwirkung immer wieder gewässert und belüftet. Dabei ist äusserste Hygiene geboten. Jetzt beginnen die ersten Lebensprozesse im Getreidekorn. 

Tag 3-4
Das geweichte Getreide beginnt zu keimen. Dabei bilden sich aus dem Keimling Blatt- und Wurzelkeime, Enzyme bilden sich bzw. werden aktiviert. Nährstoffe werden in grösserer Menge gebildet, und es kommt zu erheblichen - für uns vorteilhaften - Umbauprozessen im Getreidekorn.

Tag 5
Nach ungefähr 5 Tagen - wenn der kleine grüne Keim gerade aus dem Korn hervorlugt - wird die Keimung abgebrochen. Das Korn hat jetzt den höchsten Gehalt an Vitaminen. Die empfindlichen Nährstoffe werden durch mehrstufiges und temperaturkontrolliertes Trocknen schonend stabilisiert. Die Enzyme bleiben dabei biologisch aktiv.

CereGran Müsli

Ein so gut gekeimtes Getreide ist mürbe, weil seine cellulosehaltigen Strukturen gelöst (und im Übrigen damit besser bekömmlich) sind. So kann es nicht mehr zu Flocken verarbeitet werden. Das gekeimte Korn wird geschrotet und ist nun verzehrfertig.

 

Gut gekeimt ist halb verdaut

Das ist tatsächlich so. Bei der Keimung enstehen nicht nur viele Vitamine, sondern große Makromoleküle wie Gluten und andere Eiweißkörper werden enzymatisch in Bruchstücke zerlegt. Das verbessert die Verdaulichkeit erheblich.

Was unterscheidet Gerste von allen anderen Getreidearten?

Gerste zählt zu den enzymreichsten Pflanzen, die wir kennen. Schon im Ruhezustand ist sie „ein Bündel voller Enzyme“. Gerste enthält weniger Gluten als Weizen und eignet sich daher nicht so gut zum Backen. Ähnlich wie Hafer kann Gerste zu einem magenfreundlichen Brei gekocht werden.

Welche Bedeutung haben Enzyme für unsere Ernährung?

Enzyme sind für unsere Ernährung interessant, weil sie aktive Eiweißkörper sind und weil sie viele Mineralstoffe und Vitamine mitliefern (diese sind das Kernstück der Enzyme). Ohne die blitzschnell arbeitenden Enzyme würde kein Stoffwechsel funktionieren, weil alle Um-, Auf- und Abbauschritte zu lange dauerten.
Ein hoher Frischkostanteil in unserer täglichen Nahrung hilft uns, dem Körper ausreichend viele Enzymbausteine zur Verfügung zu stellen.

Sind generell alle gekeimten Lebensmittel besser?

Keimung ist nicht gleich Keimung, und der Begriff ist rechtlich nicht geschützt. Erst ein Keimprozess, der sich über mehrere Tage bei nicht zu hohen Temperaturen vollzieht, garantiert das Maximum an Nährstoffen. Ein Einweichen über 24 Stunden (oft als Ankeimen bezeichnet) führt lediglich zu einer Wasseraufnahme, ohne dass wirklich Entscheidendes passiert. Denn je nach Sorte braucht eine Pflanze 48 bis 72 Stunden zum Keimen. Und der Rohstoff muss überhaupt keimfähig sein.

Die Metz-Garantie: Hohe Keimfähigkeit

Für CereGran® suchen wir Gerste und Dinkel aus, die zu mindestens 95 % keimen. Der Keimling muss dafür unbeschädigt und vital sein. 

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