Unsere Haut - Spiegel des Stoffwechsels

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Die Haut - unser grösstes Organ - reagiert empfindlich auf äussere Einflüsse und auch auf Vitamin-Lücken, auf Nahrungsmittelallergien und Stoffwechsel-Störungen. Einseitige Diäten, Verdauungsstörungen, Medikamente, Nikotin und Alkohol greifen oft tief in den Stoffwechsel der Haut ein.                       

Die Zellwände der Haut sind eine komplexe Verbindung aus Fett und Eiweiß. Zum einen schirmen sie nach außen hin ab, zum anderen müssen sie Nähr- und Baustoffe und Wasser durchlassen.
Bestimmte Fettsäuren sind für die Hautbarriere wichtig - ein Mangel zeigt sich in rauer, schuppiger Haut. Einzelne B-Vitamine kurbeln die Zellerneuerung der Haut an. Sei sind wichtig für den Feuchtigkeitsgehalt, ebenso für die Bildung des Kollagen-Stützgerüsts.
Ausreichendes Trinken fördert die Ausscheidung von Schadstoffen.
Die Mineralien Magnesium und Kalium halten den Druck in den Zellen und deren Nährstoffversorgung aufrecht.

Ernährung, Haut und Krankheit

Psoriasis (Schuppenflechte)

Omega 3-Fettsäuren können die Psoriasis verbessern. Dafür sollte auf fettreiche Milchprodukte, Butter, Schmalz und Wurstwaren verzichtet werden.
Obst und Gemüse sind vorteilhaft, nicht aber ihre isolierte Antioxidantien in Kapselform. Eine mediterrane Kost mit viel Obst und Gemüse, Fisch, Nüssen und Vollkornprodukten verbessert die Hautsymptomatik meist deutlich.

Rosacea
Eine schützende Wirkung durch die Nahrung inst nicht bekannt. Tee, Kaffee, Alkohol, heiße Getränke oder scharfe Speisen können allerdings die Gefäße erweitern und zu weiteren Rötungsschüben führen.

Akne
Stress und falsche Kosmetik können Akne fördern, ebenso der reichliche Verzehr von Zucker, Weißmehl- und Milchprodukten.
Auch ein hoher Fleischkonsum wird als Verstärker diskutiert. Hingegen wirken Gemüse, Fisch und ein hoher Vollkornanteil günstig. Ob Omega-3-Fettsäuren helfen können, wird noch erforscht.

Diabetes
Betroffene leiden verstärkt unter trockener Haut und neigen zu Ekzemen, bakteriellen Infektionen und gestörter Wundheilung sowie zu Juckreiz, diabetischen Blasen bis zum diabetischen Fuß. Von einer guten Stoffwechseleinstellung und einer hautgesunden Ernährung profitiert die Diabetikerhaut deshalb besonders. Besonders die Vitamin B-Versorgung ist bei Diabetikern häufig nicht optimal - hier kann eine verbesserte Ernährung viel bewirken.

Neurodermitis, Nesselsucht etc.
Weizen, Nickel und tierische Eiweiße in Kuhmilch, Fisch und Ei können Allergien und Pseudoallergien mit starken Hautreaktionen auslösen und verstärken. 
Ein sorgfältige Diagnose durch einen Allergologen und ein individueller Diätplan einer erfahrenen Ernährungsfachkraft helfen, Nährstoffmängel durch oft unnötiges pauschales Auslassen ganzer Lebensmittelgruppen zu vermeiden.

Die Hautalterung stoppen?
Alternde Haut verliert durch den Abbau von stützendem Kollagen und die lebenslange UV-Lichteinwirkung an Elastizität und Glätte – sie wird trockener und ungleichmäßig dick. Bestimmte Nährstoffe können diesen natürlichen Prozess zumindest etwas verzögern: Omega 3-Fettsäuren sowie Milchsäurebakterien (aus Joghurt, Kefir, Dickmilch) schützen von innen. Die Farbstoffe von Obst und Gemüse fördern die Regeneration und mildern Schäden. Zimt, Ingwer, Knoblauch und Oregano wirken laut Studien der Bildung fehlerhaften Kollagens vor. Beim Zubereiten der Speisen ist Dünsten dem Rösten, Grillen oder Braten vorzuziehen.
Sinnvoller als Tabletten ist auch hier die Natur: Das Schutzsystem der Haut wird am besten durch reichlichen Genuss von Gemüse und Früchten, möglichst frisch zubereitete Mahlzeiten, pflanzliche Öle, Seefisch statt Fleisch und ausreichend Trinken unterstützt. Nicht zu vergessen:
Ein gesundes Körpergewicht, Bewegung im Freien, Hautpflege, Stressabbau sowie ausreichend Schlaf sind ebenso wichtig.


Diese Vitalstoffe wirken sich nachgewiesen positiv auf die Haut aus:
B-Vitamine, Vitamin A, C, D und E, Zink, Selen, Eisen und Kupfer, Omega 3-Fettsäuren.

Die 10 besten Lebensmittel für die Haut

1.  Mineralwasser
2.  Vitamin B-reiche Bierhefe
3.  pflanzliche Mineralstoffe
4.  Obst: Äpfel, Kiwi, Aprikosen
5.  Gemüse: Möhren, Kürbis, Spinat, grüne Paprika
6.  Vollkorn
7.  Nüsse und Samen
8.  Weizenkeim-Öl
9.  Lein-Öl
10.  pflanzliches Eiweiß

Obst und Gemüse sind gesund